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FAQ - HÄUFIGE FRAGEN

Hier sammeln und beantworten wir häufige Fragen und liefern Ihnen Tipps und Tricks rund um den richtigen Umgang mit den Produkten.

ZUR LAGERUNG

Wie lagere ich Fleisch richtig?

Da Fleisch ein leicht verderbliches Lebensmittel ist, muss es gekühlt werden, am besten bei Temperaturen nahe am Gefrierpunkt. Bei 0 bis 4 °C im untersten Kühlschrankfach gelagert können Sie vakuumverpacktes Frischfleisch bis zum auf der Originalverpackung angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum verwenden.

Vorgeschnittenes Fleisch wie Gulasch bietet Bakterien und Keimen eine größere Angriffsfläche und sollte daher spätestens am Tag nach dem Einkauf zubereitet werden. Bei 0 bis -18°C tiefgefroren kann Schweinefleisch über 6 Monate gelagert werden, Rindfleisch sogar bis zu einem Jahr. Um Gefrierbrand und der Oxidation von Fetten vorzubeugen, sollten Sie Temperaturschwankungen vermeiden. Das Fleisch von Loja Portuguez kommt vakuumverpackt zu Ihnen ins Haus und ist damit bestens für die Lagerung im Kühl- oder Gefrierschrank vorbereit.

Wie lange halten Fleisch- und Wurstwaren?

Die Haltbarkeit von Wurst, Schinken und Co beträgt in der Originalverpackung mindestens 7 Tage und verringert sich offen auf 2-3 Tage. Erst einmal geöffnet halten geschnittene Produkte im Schnitt 1-2 Tage.

Speck und geräucherte Produkte wie Würste halten bei guter Lagerung, d.h. trocken und kühl bei 12-15°C offen ca. 14 Tage, die Haltbarkeit bereits geschnittener Produkte liegt im Kühlschrank bei ca. 10 Tagen.

Fleischaufstriche empfiehlt es sich nach dem Öffnen innerhalb von ca. 10 Tagen zu verzehren.

Wie lagere ich gereiften Schinken und Speck richtig?
Werden gereifter Schinken und Speck zu feucht, das heißt bei zu hoher Luftfeuchtigkeit gelagert, setzen sie schnell Schimmel an. Abgesehen von Aromaschutzverpackungen sollte Speck immer offen gelagert werden, ganze Speckstücke empfehlen wir, in ein Leinentuch einzuschlagen. Achten Sie daher darauf, offene Ware trocken und kühl zwischen 12 und 15°C zu lagern, ob in Kühlschrank, Speisekammer oder Keller. Geschnittene Ware verliert rasch an Geschmack und sollte daher innerhalb einiger Tage verzehrt werden.
Wo bewahre ich frisches Fleisch am besten auf?
Frisches Fleisch bewahren Sie nach Erhalt am besten im Kühlschrank auf. Zum einen, weil die meisten Produkte in unserem Angebot originalverpackt mehrere Wochen lang haltbar sind und zum anderen, weil so in der Kühlkette kein Temperatursprung zwischen Kühlschrank und Tiefkühler entsteht. Im Kühlschrank gelagertes Fleisch hat außerdem den Vorteil, dass es sich ohne Vorbereitungen wie langsames Auftauen verarbeiten lässt. Loja Portuguez liefert ausschließlich Frischfleisch, da dieses zu keinem Zeitpunkt eingefroren war, ist eine Lagerung im Tiefkühler prinzipiell denkbar. Wir empfehlen Ihnen jedoch, das frische Fleisch zu Gerichten zu verarbeiten und diese auf Vorrat einzufrieren.
Wie lange kann ich Fleisch auf Vorrat einfrieren?

Bei mindestens -18 °C kann tiefgefrorenes Fleisch über mehrere Monate gelagert werden. Richtwerte sind bei Schweinefleisch ca. 6 Monate, bei Rindfleisch bis zu einem Jahr. Fleisch mit besonders hohem Fettanteil kann über längere Tiefkühlzeit einen ranzigen Geschmack entwickeln. Am besten beschriften Sie die Packungen oder Gefrierbeutel mit dem Einfrierdatum – so lässt sich einfach der Überblick behalten. Einmal aufgetautes Fleisch sollte nicht erneut eingefroren werden. Auch fertig gegarte Gerichte wie Eintöpfe, z.B. Gulasch, eignen sich gut zum Einfrieren und sind tiefgekühlt rund 3 Monate haltbar. Um die Angriffsflächen dabei gering zu halten und Gefrierbrand vorzubeugen, wählen Sie passende Gefäße und füllen Sie diese bis knapp unter den Rand bzw. streichen Sie bei der Verwendung von Gefrierbeuteln die Luft vor dem Verschließen heraus.

Wenn ich Fleisch einfriere, muss ich es vor dem Kochen auftauen?
Sie können eingefrorenes Fleisch mit bestimmten Kochmethoden auch unaufgetaut zubereiten, etwa indem Sie es langsam im Ofen braten. Auf diese Art und Weise kann die Hitze gemächlich zum Kern durchdringen, ohne dass die äußeren Teile verkochen. Für gefrorenes Fleisch sollten Sie jedenfalls 30 bis 50 Prozent längere Kochzeiten als für Frischfleisch einkalkulieren.
Kann ich Rindfleisch mit Knochen einfrieren?

Das Fleisch vom Waldviertler Blondvieh ist zum Lieferzeitpunkt optimal gereift. Während entbeinte Fleischstücke ohne weiteres eingefroren werden können, sollten Teilstücke mit Knochen, wie etwa T-Bone oder Tomahawk Steaks, besser gekühlt und binnen weniger Tage zubereitet werden. Wird Fleisch samt Knochen eingefroren, kommt es beim Auftauen zu einer schlagartigen Vermehrung von Bakterien am Knochen, was u.a. einen unangenehmen Geruch zur Folge haben kann.

ZUR ZUBEREITUNG

Warum schmeckt Gulasch aufgewärmt besser?
Gut Ding will Weile haben, das gilt insbesondere auch für gutes Gulasch. Das Gericht wird klassisch aus sehnigen und bindegewebsreichen Fleischstücken aus den Vorder- und Hinterbeinen zubereitet, die nach einer langen Garzeit verlangen. Das langsame Schmoren wirkt sich positiv auf den Geschmack aus und sorgt für einen herzhaften sämigen Saft, weil Kollagen bei mäßiger Hitze in Gelatine umgewandelt wird. Beim erneuten Aufwärmen wird die Schmorzeit quasi verlängert und das Gulasch somit besonders zart und aromatisch.
Wie filetiere ich Forellen, Saiblinge und Co?
Verwenden Sie zum Schneiden appetitlicher Filets ein scharfes, langes Filetiermesser. Im ersten Schritt das Messer hinter den Kiemen schräg ansetzen und bis zur Mittelgräte schneiden. Drehen Sie nun das Messer seitlich und führen Sie es die Mittelgräte entlang bis zum Schwanzende. Jetzt lässt sich das erste Filet abnehmen und Sie können die Bauchlappenhaut und die Bauchgräten abtrennen. Fisch wenden und Prozedere auf der zweiten Seite wiederholen.
Wie vermeide ich, dass die Haut der Würstel platzt?

Bei rohen Grillwürsteln mit einem höheren Wasser- und Fettanteil besteht die Gefahr, dass die Haut platzt. Damit das nicht passiert, stechen Sie die Würstel vor dem Grillen einige Male mit einer Nadel ein oder schneiden Sie sie mit dem Messer leicht ein. Alternativ können Sie die Würstel in siedendem Wasser ein bis zwei Minuten vorgaren. Falls Sie zu den Grillmeistern gehören, die aufgeplatzte Würstel mit knusprigen Narben bevorzugen, machen Sie alles wie gehabt.

Warum soll Fleisch nach dem Grillen ruhen?

Bei heißem Fleisch, das frisch vom Grill kommt, haben sich die Fasern noch nicht zusammengezogen. Wenn Sie es direkt nach dem Grillen anschneiden, läuft der herrliche Saft aus und zurück bleibt ein trockenes Stück Fleisch. Besser Sie lassen das Grillgut zwei, drei Minuten ruhen und genießen es anschließend warm und saftig. Dabei gilt: Je dicker das Stück, desto länger die Ruhepause.

Grillfleisch – innen rosa oder durchgegart?

Fleisch von Rind oder Lamm können Sie je nach Belieben ohne weiteres genießen, wenn es innen noch rosa ist. Bei Schweinefleisch ist aber durchgaren angesagt. Am besten mit der Grillzange testen, ob das Fleisch im Kern noch roh oder bereits gar ist – je weniger es Druck nachgibt, desto mehr ist es durch.

Mit welchen Gewürzen harmonieren Rind, Schwein, Geflügel und Lamm jeweils am besten?

Antwort von Küchenchef Peter Troißinger:

Zu Schweinefleisch passen gut Gewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel, Ajowan (Königskümmel). Von den Kräutern her sind Schnittlauch, Ingwer und Majoran geeignet. Auch Bohnenkraut und Kardamom in Kombination mit Maiwipferl sind herrlich.

Für Rind empfehle ich verschiedene Pfeffer wie Kubeben-Pfeffer und Grains of Paradise, zu Geschmortem klassisch österreichisch Majoran oder Sauerampfer. In Rindssuppen und Mayonnaise passt Liebstöckel gut.

Bei Geflügel können Sie aus dem vollen Schöpfen – von Curry über Zitronenthymian bis hin zu schwarzem Pfeffer und scharfen Chilis.

Der starke Eigengeschmack von Lamm lässt sich in Eintöpfen und bei Ragouts mit Garam Masala unterstreichen. Klassiker zu Lammfleisch sind Rosmarin und Thymian aber auch Minze und Estragon. Verwenden Sie in Eintöpfen Zimt und Nelken in kleinen Dosen. Lauch- und Knoblauchgewächse z.B. frischer oder fermentierter schwarzer Knoblauch harmonieren gut mit Lamm. Pfeffer passt generell fasst überall.

Wie wärme ich Fleisch richtig auf?

Übrige Braten lassen sich gut langsam im Backrohr bei niedriger Temperatur zwischen 70 und 80 Grad aufwärmen. Regelmäßiges Übergießen mit Bratensaft verhindert das Austrocknen. Gebratene Fleischstücke erwärmen Sie am besten in einer Pfanne mit etwas Brühe am Herd oder im Ofen bei ca. 80 Grad – niedrigere Temperaturen begünstigen die Entstehung von Krankheitserregern. Zur Resteverwertung bietet es sich an, das Fleisch in kleine Stücke zu schneiden und es in einer Pfanne z.B. mit Gemüse anzubraten.

Was macht die Marinade mit dem Fleisch?

Bereits zu Zeiten der Renaissance marinierte man Fleisch, um seinem Verderb vorzubeugen und ihm Geschmack zu verleihen. Ursprünglich aus Essig hergestellt, sind heute säurehaltige Marinaden aus Wein, Zitronensaft oder Joghurt mit Kräutern und Gewürzen beliebte Geschmacksträger. Die enthaltene Säure zersetzt das Bindegewebe.

Wie taue ich tiefgekühltes Fleisch am besten auf?

Zum langsamen und schonenden Auftauen ist der Kühlschrank am besten geeignet. Nehmen Sie das verpackte Gefriergut dazu rechtzeitig, etwa am Vorabend, aus dem Gefrierschrank und platzieren Sie es in einem abgedeckten Behälter mit Siebeinsatz, durch den das Auftauwasser ablaufen kann. Auf diese Art bleibt das Fleisch zart und ist vor Bakterien sicher. Vom raschen Auftauen im Backofen, in der Mikrowelle oder gar auf der Heizung ist abzuraten, da die Fleischqualität darunter leidet und sich Keime bei höheren Temperaturen rasant vermehren. Als schnellere Alternative empfiehlt es sich, das verpackte Fleisch zum gleichmäßigen Auftauen in ein Eiswasserbad zu legen.

Wie viel Fleisch soll ich pro Person rechnen?

Die benötigte Fleischmenge richtet sich nach dem restlichen kulinarischen Angebot und den Essgewohnheiten Ihrer Gäste. Generell können Sie pro Person mit ca. 150-200 g essfertigem Fleisch ohne Knochen, 250-350 g essfertigem Fleisch mit Knochen und der Hälfte für Kinder rechnen. Essfertig deshalb, weil Stücke je nach Zubereitungsart unterschiedlich viel Gewicht verlieren, was es beim Einkauf der Fleischmenge zu berücksichtigen gilt. Mit bis zu 40 Prozent fällt der Gewichtsverlust beim Kochen und Dünsten am höchsten aus, am niedrigsten dagegen mit 10-20 Prozent beim Kurzbraten. Braten können je nach Fleischsorte und Garstufe ebenfalls rund 30 Prozent Gewicht verlieren. Langsam aufgezogene, später geschlachtete Tiere lagern übrigens weniger Wasser ein, wodurch der Wasserverlust beim Kochen geringer ausfällt als bei Tieren aus konventioneller Landwirtschaft.

Was ist ein Fond und wofür verwende ich ihn?

Jede gute Suppe und feine Sauce beginnt mit einem aromatischen Fond. Aus dem Französischen übersetzt bedeutet Fond soviel wie „Grundlage“ und genau das stellt der Auszug aus Fleisch, Knochen, Gemüse, Kräutern und Gewürzen in der Küche auch dar – die Grundlage des guten Geschmacks. Auch bei Schmorgerichten, Braten oder Risotti sorgt er für Raffinesse. Das stundenlange Garen der Zutaten, Klären und Passieren machen die Herstellung eines Fonds zu einer zeit- und arbeitsintensiven Angelegenheit. Da sind die stark reduzierten, hochwertigen Fonds von Loja Portuguez eine willkommenen Alternative.

Fleisch besser mit oder ohne Knochen garen?

Am Knochen im Ganzen gegartes Fleisch bleibt saftiger und zeichnet sich durch einen kräftigeren Geschmack aus. Da die Wärme über den Knochen langsamer geleitet wird, gilt es für die Zubereitung auch mehr Zeit einzukalkulieren. Während dem längeren Garen wird das Bindegewebe in Gelatine umgewandelt und Flüssigkeit im Fleisch gebunden, was zu besonders mürben und saftigen Braten führt. Das Knochenmark dient als zusätzlicher Geschmacksträger und verleiht dem Fleisch wie auch der Schmorflüssigkeit ein herrliches Aroma. Auch wenn entbeinte Stücke unkomplizierter zu handhaben sind, lohnt es sich, Fleisch öfters einmal am Knochen zuzubereiten.

Womit soll ich meinen Martinsbraten füllen und würzen?

Gänse- und Entenbraten lassen sich vielfältig füllen – klassisch mit Weißbrot, Brioche oder Semmelknödelteig, Zwiebeln und Kräutern, herbstlich mit Äpfeln, Maroni, Pilzen, Erdäpfeln, Kürbis und Nüssen oder orientalisch mit Orangen, Datteln, Feigen und Granatapfelkernen. Innereien lassen sich ebenfalls gut in der Füllung verwerten. Gewürzt wird traditionell mit Beifuß und Majoran, aber auch Rosmarin, Thymian und Salbei bieten sich an. Experimentierfreudige greifen zu Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel oder Eisenkraut.

Wie wirkt Säure auf Fleisch?

Die im Saft von Zitrusfrüchten, Wein oder Essig enthaltene Säure denaturiert die Proteine, lockert das Gewebe und wirkt damit wie ein Zartmacher auf Fleisch. Sie zersetzt auch das Bindegewebe in durchwachsenen Stücken. Dass viele Schmorgerichte nach Tomaten oder Wein verlangen, hat neben dem Geschmack noch einen weiteren Grund: die enthaltene Säure treibt die Umwandlung von Kollagen in Gelatine voran und führt auf direktem Weg zu einem besonders saftigen Ergebnis. Längerer Kontakt oder ein zu hoher Säureanteil sind allerdings kontraproduktiv – sie führen zu Saftverlust und lassen Fleisch fest und trocken werden.

Warum soll man gekochtes Rindfleisch kalt abschrecken?

Um gekochtes Rindfleisch aufzubewahren, empfiehlt es sich, das Fleisch nach dem Kochen in eiskaltem Wasser abzuschrecken und auskühlen zu lassen. Dadurch bleibt die appetitliche Farbe des Fleisches auch beim erneuten Aufwärmen erhalten. Offen ausgekühltes Rindfleisch verliert hingegen durch den Dampf Flüssigkeit, verfärbt sich dunkel und trocknet leicht aus. Auch von dem Aufbewahren in der Suppe ist abzuraten. Wenn die Suppe sauer wird, ist das gleich doppelt schade.

Worauf ist bei der Zubereitung von Hirschfleisch zu achten?

Da Hirschfleisch besonders mager ist, trocknet es schneller aus als etwa Rindfleisch, weshalb sich sanfte Garmethoden am besten dafür eignen. Vor der Zubereitung gilt es die sehnige Haut zu entfernen – verwenden Sie dazu ein scharfes, spitzes Messer, mit dem Sie vorsichtig unter die Haut fahren und diese ablösen können. In der Küche lässt sich Wildfleisch je nach Teilstück wie Rindfleisch im Ganzen braten, kurzbraten und schmoren. Aus hygienischen Gründen empfiehlt es sich, Wild auf eine Kerntemperatur von mindestens 80 °C zu erhitzen. Kräftige Gewürze und Kräuter wie Lorbeer, Wacholder, Zimt und Nelken, Rosmarin und Thymian harmonieren mit dem aromatischen Fleisch ebenso wie fruchtige Weichseln, Preiselbeeren, Äpfel oder Zitrusfrüchte und Saucen auf Weiß-, Rot- und Portweinbasis.

Wie bereite ich eine Stelze richtig vor?

Zum Schmoren und Dünsten: Damit sich das Fleisch im gegarten Zustand besser vom Knochen lösen lässt, empfiehlt es sich bereits vor dem Schmoren vom schmaleren Teil einen kleinen Fleischrand samt Schwarte abzuschneiden, sodass ein Teil des Knochens freigelegt ist.

Zum Braten und Grillen: Für eine knusprig gebratene Schwarte wird die Stelze in Salzwasser mit Kümmel eine halbe Stunde lang vorgegart und im abgetropften Zustand mit einem scharfen Messer – nur bis zur Fettschicht, nicht bis ins Fleisch – in Abständen von 1-1,5 cm ring- oder rautenförmig eingeschnitten, bevor sie in den Backofen oder auf den Grill kommt.

Wie bereite ich Ziegenfleisch zu?

Zum Schmoren und Dünsten: Damit sich das Fleisch im gegarten Zustand besser vom Knochen lösen lässt, empfiehlt es sich bereits vor dem Schmoren vom schmaleren Teil einen kleinen Fleischrand samt Schwarte abzuschneiden, sodass ein Teil des Knochens freigelegt ist.

Prinzipiell lässt sich Ziegenfleisch in der Küche wie Rindfleisch verwenden und anstelle von Lamm in Rezepten verwenden. Da Ziegenfleisch jedoch weniger Fett als Rind- oder Lammfleisch enthält, wird es bei hoher Hitze im Backofen schnell zäh. Beim langsamen Garen bei niedrigen Temperaturen oder Schmoren mit genügend Flüssigkeit bleibt das magere Fleisch saftig und der charakteristische Geschmack am besten erhalten. Der ausgelöste Schlögel schmeckt auch in knuspriger Panade gebacken hervorragend.

Wie vermeide ich, dass die Haut der Würstel platzt?

Zum Schmoren und Dünsten: Damit sich das Fleisch im gegarten Zustand besser vom Knochen lösen lässt, empfiehlt es sich bereits vor dem Schmoren vom schmaleren Teil einen kleinen Fleischrand samt Schwarte abzuschneiden, sodass ein Teil des Knochens freigelegt ist.

Bei rohen Grillwürsteln mit einem höheren Wasser- und Fettanteil besteht die Gefahr, dass die Haut platzt. Damit das nicht passiert, stechen Sie die Würstel vor dem Grillen einige Male mit einer Nadel ein oder schneiden Sie sie mit dem Messer leicht ein. Alternativ können Sie die Würstel in siedendem Wasser ein bis zwei Minuten vorgaren. Falls Sie zu den Grillmeistern gehören, die aufgeplatzte Würstel mit knusprigen Narben bevorzugen, machen Sie alles wie gehabt.

Was passiert beim Niedrigtemperaturgaren?

Zum Schmoren und Dünsten: Damit sich das Fleisch im gegarten Zustand besser vom Knochen lösen lässt, empfiehlt es sich bereits vor dem Schmoren vom schmaleren Teil einen kleinen Fleischrand samt Schwarte abzuschneiden, sodass ein Teil des Knochens freigelegt ist.

Beim Niedrigtemperaturgaren wird das Fleisch bei ca. 80° Celsius im Ofen gegart. Diese Zubereitungsart gilt als besonders schonend, weil das Fleisch dabei nicht austrocknet, sondern saftig und zart bleibt. Mit der niedrigeren Temperatur verlängert sich die benötigte Garzeit. Damit eventuelle Bakterien abgetötet werden, sollte die Mindesttemperatur 60° Celsius betragen. Bei 70° Celsius, wenn sich das Kollagen des Bindegewebes in Gelatine verwandelt, wird das Fleisch schön mürbe. Wer nicht auf eine knusprige Kruste und das Röstaroma verzichten möchte, brät das Fleisch vor dem Garen im Backrohr einfach kurz in der Pfanne an.

Welche Teile eignen sich als Suppenfleisch?

Für Hühnersuppen lassen sich alle Geflügelteile inklusive Rücken und ausgelösten Karkassen gut verwenden – ideal um ein ganzes Huhn zu verwerten. Das langsame Garen in siedendem Wasser kommt mageren und bindegewebsreichen Teilen vom Rind sehr entgegen. Neben dem Schlögel liefert vor allem das Vorderviertel mit Brust, Schulter und Hals viele schmackhafte Stücke für den Kochtopf. Auch das grobfaserige Beinfleisch und der kollagenhaltige Ochsenschwanz sind Klassiker in der Suppenküche. Brühen erhalten vom kollagenreichen Schweinekopf einen kräftigen Geschmack. Vom Lamm bieten sich Schulter, Brust und Schlögel als hochwertige Suppeneinlagen an

Beim Niedrigtemperaturgaren wird das Fleisch bei ca. 80° Celsius im Ofen gegart. Diese Zubereitungsart gilt als besonders schonend, weil das Fleisch dabei nicht austrocknet, sondern saftig und zart bleibt. Mit der niedrigeren Temperatur verlängert sich die benötigte Garzeit. Damit eventuelle Bakterien abgetötet werden, sollte die Mindesttemperatur 60° Celsius betragen. Bei 70° Celsius, wenn sich das Kollagen des Bindegewebes in Gelatine verwandelt, wird das Fleisch schön mürbe. Wer nicht auf eine knusprige Kruste und das Röstaroma verzichten möchte, brät das Fleisch vor dem Garen im Backrohr einfach kurz in der Pfanne an.

Worauf gilt es beim Zubereiten von Schmorgerichten zu achten?

Für Hühnersuppen lassen sich alle Geflügelteile inklusive Rücken und ausgelösten Karkassen gut verwenden – ideal um ein ganzes Huhn zu verwerten. Das langsame Garen in siedendem Wasser kommt mageren und bindegewebsreichen Teilen vom Rind sehr entgegen. Neben dem Schlögel liefert vor allem das Vorderviertel mit Brust, Schulter und Hals viele schmackhafte Stücke für den Kochtopf. Auch das grobfaserige Beinfleisch und der kollagenhaltige Ochsenschwanz sind Klassiker in der Suppenküche. Brühen erhalten vom kollagenreichen Schweinekopf einen kräftigen Geschmack. Vom Lamm bieten sich Schulter, Brust und Schlögel als hochwertige Suppeneinlagen an

Ein gutes Schmorgericht beginnt bereits beim richtigen Anbraten. Das Fett sollte heiß genug sein, bevor das Fleisch in den Bräter kommt. Bei größeren Mengen Gulasch empfiehlt es sich, das Fleisch in einzelnen Portionen knusprig anzubraten. Erst wenn das Fleisch rundum gebräunt ist, wird die Flüssigkeit (z.B. Fond, Wein oder Wasser) gefolgt von den Gewürzen zugegeben und aufgekocht. Geschmort wird gemächlich bei reduzierter Hitze – je länger, desto besser. Für eine feine Sauce gießen Sie den Schmorsud kurz vor dem Servieren auf.

Wie zerlege ich ein ganzes Hendl in Einzelteile?

Als wichtigstes Werkzeug sollten Sie ein scharfes Messer oder eine Geflügelschere zur Hand haben. Legen Sie das Hendl auf einem rutschfesten Brett den Rücken. Zuerst die Haut zwischen Körper und Flügeln einritzen, die Flügel abtrennen und halbieren. Schneiden Sie anschließend die Haut zwischen Körper und Keulen ein, sodass sich die Keulen nach außen klappen und abtrennen lassen. Schneiden Sie nun einmal mit dem Messer ums untere Ende des abgetrennten Schenkels herum, so dass alle Sehnen durchtrennt sind, brechen Sie das Gelenk und lösen Sie die beiden Schenkelknochen aus der Keule heraus. Die Keule lässt sich nach Belieben in Ober- und Unterkeule teilen oder als ganzer Schenkel zubereiten. Um die Brustfilets auszulösen, schneiden Sie mittig am Brustbein entlang, klappen Sie das Fleisch auseinander und schneiden Sie vorsichtig an der Karkasse entlang. Abschließend können Sie die Karkasse nach Bedarf in Stücke zerteilen, um diese für Suppen, Saucen und Fonds zu verwenden.

Worauf kommt es beim Schnitzelklopfen an?

Um es in panierter Form im Fett rasch und als Roulade möglichst gleichmäßig durchzugaren, werden Schnitzel vorab flach geklopft. Dafür eignet sich die Unterseite eines Kochtopfs mit Stiel ebenso wie der eigens dafür gedachte Fleischklopfer bzw. -plattierer. Von einem gezackten Fleischhammer ist abzuraten, da dieser beim Klopfen die Fleischfasern zerstört, was trockenes und zähes Fleisch zur Folge hat. Besonders praktisch lassen sich Schnitzel zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder Backpapier flachklopfen.

Wie viel Zeit muss ich für meinen Braten einrechnen?

Die Garzeit hängt von Gewicht und Dicke des Fleischstücks sowie von der Garmethode ab und verlängert sich bei gefüllten Braten zusätzlich. Außerdem sollten Sie mindestens eine Stunde mit einberechnen, um den Braten auf Raumtemperatur zu bringen, bevor Sie ihn in den Ofen schieben. Ein bei 80-120 °C Niedrigtemperatur gegarter Braten braucht in etwa doppelt so lange wie ein klassisch bei 180-200° C gebratener. Da die Dicke je nach Fleischstück variiert, sind Berechnungen von Garzeit pro Kilo Fleisch (z.B. 1h/kg) immer nur als Richtwerte zu betrachten. Verlässlicher ist es, sich an der Kerntemperatur zu orientieren. Diese liegt bei Schweine- und Rinderbraten zwischen 65-75 °C und bei Gänse-, Puten- und Entenbraten zwischen 80-90 °C und lässt sich gut mit einem Bratenthermometer kontrollieren. Achten Sie beim Messen darauf, dass sich die Spitze des Bratenthermometers direkt in der Mitte des Fleischstücks befindet.

Bei welcher Temperatur siede ich Würstel am besten?

Würste sollten nicht gekocht werden, sondern bei einer Temperatur von 70 bis maximal 89 Grad ziehen. Bei einer höheren Wassertemperatur wird der Druck in den Würsten zu groß, sodass sie aufplatzen. Wenn Sie kein Küchenthermometer zur Hand haben, bringen Sie zuerst Wasser in einem Topf zum Kochen, drehen Sie die Hitze ganz herunter und lassen Sie die Würste anschließend im abgedeckten Topf auf der noch heißen Platte ziehen – zwischendurch etwas Wasserdampf entweichen lassen. Wer vermeiden möchte, dass seine Wurst bei Ziehen Geschmack verliert, gibt am besten etwas Salz ins Kochwasser oder kocht darin vorab eine sogenannte aufgeschnittene Opferwurst.

Was bedeutet Steaks vorwärts- und rückwärtsgaren?

Beim Zubereiten von Steaks kommt es auf zwei unterschiedliche Temperaturzonen an – zum einen besonders große Hitze für die herrlichen Röstaromen, zum anderen eine konstante niedrige Temperatur (nicht höher als 60 Grad) für moderates Garen. Wird das Fleisch zuerst scharf angebraten und dann weiter gegart, spricht man von vorwärtsgaren. Beim Rückwärtsgaren wird das im Ofen, am Grill oder Sous-Vide vorgegarte Fleisch hingegen erst am Schluss in einer sehr heißen Pfanne (180-200°C) von jeder Seite scharf angebraten. Im Grunde gibt es hier kein Richtig oder Falsch – der persönliche Geschmack entscheidet. Am besten beides einmal ausprobieren!

Was mache ich mit dem sehr fetten Turopolje Bauchfleisch?

Generell eignet sich Bauchfleisch gut als herzhafte Einlage für Eintöpfe, zum Kochen oder zum Grillen. Das Turopolje Bauchfleisch ist besonders fett, beim Braten geht jedoch einiges an Fett verloren und sorgt für einen unvergleichlich schmackhaften Schweinebraten. Eine in China beliebte Art der Zubereitung ist es, fetten Schweinebauch vor dem Grillen in einem Würzsud zu kochen.

Wie bekommt meine Gans eine knusprige Kruste?

Besonders knusprig wird Ihr Gänsebraten, wenn Sie ihn alle 30 Minuten während der Garzeit mit warmer Butter bestreichen. Ein oft begangener Fehler ist das Übergießen mit Wasser, Suppe oder Most – durch die Flüssigkeit wird die Kruste aufgeweicht und damit der gegenteilige Effekt erzielt. Für eine schöne Farbe empfiehlt es sich, die Gans abschließend mit einer Marinade aus Honig und Weißwein, nach Belieben auch Orangensaft, zu bestreichen und zehn Minuten bei höchster Temperatur zu braten.

Wofür eignen sich Hals- und Nackenstücke?

Der Hals von Kalb, Rind oder Lamm besteht aus vielen von Bindegewebe umgebenen Muskelpartien. Er ist gut durchwachsen und eignet sich daher besonders gut zum Schmoren, als Suppenfleisch, für Ragout oder Gulasch. Beim langsamen Garen wandelt sich das Bindegewebe in Gelatine um, das Fleisch wird schön weich und bleibt zugleich saftig. Flache Teilstücke lassen sich auch wunderbar füllen und rollen.

Welche Stücke verwende ich zum Schmoren?

Sowohl Rind und Schwein als auch Lamm und Geflügel sind gut zum Schmoren geeignet. Durch das langsame Garen werden Bindegewebe und Sehnen in Gelatine umgewandelt und auch günstigere durchwachsene Fleischstücke wunderbar zart. Beliebte Stücke zum Schmoren stammen von Hals oder Nacken, aus Schulter, Rippe und Bauch, Keule sowie Unterschale. Unter dem Menüpunkt „Zum Dünsten“ finden Sie in unserem Webshop eine Zusammenstellung der für diese Zubereitungsart geeigneten Stücke.

Wie bekommt mein Steak eine schöne Kruste?

Für die Kruste ist die sogenannte Maillard-Reaktion verantwortlich, sie sorgt neben der Bräunung auch für das typische Fleischaroma. Damit das Fleisch innen zart bleibt, außen aber knusprig wird, sollten Sie es vorher gut abtupfen, bevor Sie es auf den möglichst heißen Grill legen. Wenn das Steak zu feucht ist, wird der gewünschte Bräunungsprozess durch den entstehenden Dampf gestört.

Worauf ist bei der Zubereitung eines Tafelspitz zu achten?

Das Fleisch vom Tafelspitz zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr zart, fein marmoriert und mit einem gleichmäßigen Fettdeckel abgedeckt ist. Letzteren sollten Sie während des Garens unbedingt am Teilstück belassen – er trägt wesentlich zum Geschmack bei. Bringen Sie das Fleisch vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur, beginnen Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen und rechnen Sie ca. 3 bis 4 Stunden Siedezeit ein. Die Temperatur sollte knapp unter dem Siedepunkt bei ca. 90 bis 95°C liegen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet ein Küchenthermometer. Für ein optimal mürbes Ergebnis, achten Sie darauf, dass Sie den gegarten Tafelspitz quer zur Faser in nicht zu dicke Scheiben schneiden.

Welches Bio-Fleisch ist für Babynahrung geeignet?

Für Babynahrung eignen sich mageres Hühner- und Putenfleisch sowie verschiedene Schnitzel in Bio-Qualität besonders gut. Ob von Huhn, Pute, Rind, Schwein oder Kalb – einfach Schnitzel nach Wahl zubereiten und zum Gemüsebrei für Ihr Kind hinzufügen. Wurstwaren können neben Nitriten und Nitraten auch Innereien und eine Vielzahl an Gewürzen beinhalten und sind für Kleinkinder im ersten Lebensjahr daher nicht geeignet. Worauf es bei Babynahrung ankommt, Tipps zur Hygiene bei der Zubereitung und wie Sie Ihr Babys an eine gesunde Ernährung gewöhnen, können Sie im kostenlosen E-Book Ratgeber „Babynahrung & Stillen“ nachlesen.

Wie lassen sich Festtagsbraten ohne Stress zubereiten?

Der große Vorteil von Braten ist, dass sie sich gut vorbereiten lassen und erst einmal im Ofen kaum noch Mühe machen. Neben der Fleischqualität ist auch die richtige Zubereitung für ein saftiges Festtagsessen entscheidend – dazu ein paar Tipps:

1. Rückwärts planen: Wann soll das Festmahl beginnen? Planen Sie von diesem Zeitpunkt rückwärts und kalkulieren Sie zu Garzeit und Co genügend Zeitpuffer ein.

2. Erst braten, dann garen: Braten Sie Ihren Braten in heißem Fett rundherum an bevor Sie ihn in den Ofen schieben. So bleibt er saftig und bekommt eine herrliche Kruste. Die Garzeit richtet sich nach Größe des Bratens und Temperatur.

3. Garzeit effektiv nutzen: Kümmern Sie sich während der Hauptgang gart um die Zubereitung von Saucen, Beilagen, Tischdeko und sonstige Vorbereitungen.

4. Ruhepause: Gönnen Sie dem Braten vor dem Servieren noch ca. 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen. Dadurch kann sich der Fleischsaft verteilen und Sie bekommen eine Verschnaufpause.

Worauf muss ich beim Faschieren achten?

Faschiertes darf ausschließlich aus frischem, gut durchgekühltem, aber nicht gefrorenem Fleisch hergestellt werden. Im Idealfall verwenden Sie dafür einen Fleischwolf, durch den Sie die Fleischstücke einmal oder für eine besonders gleichmäßige Struktur ein zweites Mal drehen. Inzwischen haben aber auch die meisten Universal-Küchenmaschinen eine aufsteckbare Faschiereinrichtung mit unterschiedlich groben oder feinen Lochungen. Am besten greifen Sie zu sehnenarmem Muskelfleisch aus Schulter oder Brust. Für eine einfachere Verarbeitung empfiehlt es sich, das zu faschierende Frischfleischstück direkt davor für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach zu legen.

Achtung: Faschiertes Fleisch bietet Bakterien eine größere Angriffsfläche, ist weniger lange haltbar und sollte möglichst rasch aufgebraucht werden.

Worauf muss ich beim Faschieren achten?

Die Klassiker für Fondue wie Raclette sind der Lungenbraten von Rind oder Schwein, das Gustostück sowie der Zapfen vom Waldviertler Blondvieh. Wer gerne Geflügel hat, greift am besten zu Puten- oder Hendlbrust. Für Fondue schneiden Sie das Fleisch am besten würfelig (so lässt es sich gut aufspießen) und achten Sie darauf, dass die Fleischstücke nicht zu groß sind, damit sie in der Brühe oder im Öl gut durchgegart werden. Für Raclette das Fleisch in kleine Häppchen bzw. Streifen schneiden und nach Wunsch einige Stunden mit Öl und Gewürzen marinieren.

Achtung: Faschiertes Fleisch bietet Bakterien eine größere Angriffsfläche, ist weniger lange haltbar und sollte möglichst rasch aufgebraucht werden.

Wie gelingt mir eine knusprige Panier?

Für eine klassische Panade benötigen Sie drei Grundzutaten: Mehl, das den restlichen Zutaten einen guten Halt am Fleisch verschafft und dank dem enthaltenen Gluten für eine gute Bindung sorgt, verquirltes Ei, das den Teig bindet und an dem die Zutat Nr. 3 – das Paniermehl bzw. die Brösel – gut haften. Selbstgemahlene Semmelbrösel sind zwar mehr Arbeit, der Aufwand lohnt sich aber geschmacklich. Zum Verfeinern eigenen sich Parmesan, Nussmehle, Saaten, Kräuter und Gewürze.

Damit die Panier später schön locker wird, wenden Sie das Fleisch in den Bröseln, ohne sie zusätzlich anzupressen. Verwenden Sie zum Herausbacken Butter- oder Schweineschmalz bzw. Erdnussöl und achten Sie darauf, dass Sie das panierte Fleisch erst in die Pfanne geben, wenn das Fett heiß genug ist. Dazu einfach einen Holzlöffel oder Schaschlikspieß in das Fett halten – steigen Bläschen auf, ist die ideale Temperatur erreicht. Bei Panaden mit Nüssen und Saaten sollte das Fett nicht zu heiß sein, da diese leicht verbrennen. Schwenken Sie die Pfanne regelmäßig oder schöpfen Sie heißes Fett auf die Oberseite und wenden Sie das Fleisch sobald die Unterseite goldbraun knusprig ist.

Tipp von Eventkoch Thomas Hüttl: „Von kalt gepresstem Öl würde ich erstens wegen des Geschmacks abraten (vor allem bei Ölen wie Raps), zweitens aber auch wegen der lang anhaltenden Hitze bis etwa 180°C, welche den kalt gepressten Ölen alles nimmt, was sie zu bieten haben.

Empfehlenswert sind neben Butterschmalz sogenannte desodorierte Öle (Bratöl) oder High Oleic Sonnenblumen-Öl (ebenfalls meist zusätzlich als “Bratöl” beschriftet). Desodorieren bedeutet, dass das Öl schonend mit Wasserdampf behandelt und so zu einem erhitzungsfähigen Öl gemacht wird.”

Sie finden Thomas unter kochkurs-wien.at

ZU LOJA PORTUGUEZ & DEN PRODUKTEN

Warum sind Fleischraritäten besonders empfehlenswert?

Gemüseraritäten mit lustigen Namen und in ungewöhnlichen Formen haben inzwischen in die Supermarktregale Einzug gehalten. Fleischraritäten hingegen sind für viele Menschen Neuland. Wir haben für Sie 5 Punkte zusammengestellt, die für alte, heimische Rassen sprechen:

Sie sind an die Witterung und Bedingungen ihrer natürlichen Umgebung angepasst und daher besonders für extensive Freilandhaltung und die biologische Landwirtschaft geeignet.
Sie sind robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, was den Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten überflüssig macht.
Die traditionelle Fütterung mit Heu und Grünfutter wirkt sich positiv auf Geschmack und Konsistenz des Fleisches aus.
Die langsame Aufzucht von spätreifen Rassen wie dem Turopolje Schwein fördert die Bildung von festem Fett und vollem Geschmack.
Alte Haustierrassen sind ein Kulturgut, das es ähnlich wie Denkmäler und Kunstwerke zu schützen gilt.
WIE WIRKT SICH DIE SCHLACHTUNG AUF DIE FLEISCHQUALITÄT AUS?
„Die Wertschätzung gegenüber dem Tier als Lebewesen ist sowohl in der Haltung als auch bei der Schlachtung von größter Bedeutung und Garantie für ein hochwertiges Lebensmittel“, weiß Bio-Fleischermeister Roman Schober. Denn neben Rasse, Futter und Auslauf hat auch die Art der Schlachtung Einfluss auf das Endprodukt.
Dabei gilt: je geringer der Stress, desto höher die Fleischqualität. Wird das Tier vor dem Schlachtvorgang Stress ausgesetzt, ist ein hoher pH-Wert die Folge. Das Fleisch wird dunkel und fest, verliert beim Erhitzen sehr viel Wasser und bleibt entsprechend trocken.
Bei der Bio-Fleischerei Schober stammen die Tiere von Bio-Bauern aus der näheren Umgebung, sie müssen keine langen Transportwege über sich ergehen lassen und verbringen die Nacht vor dem Schlachttag in offenen Holzställen am Betriebsgelände. Das Ergebnis: Biologische Fleisch- und Wurstwaren von höchster Qualität.

Eignet sich die Porchetta auch zum Grillen?

Statt wie gewohnt im Ofen lässt sich die Porchetta von Loja Portuguez auch am Grill zubereiten. Dies erfordert allerdings etwas Erfahrung und Aufmerksamkeit, damit die Porchetta aufgrund ihres Durchmessers nicht verbrennt. Gewürzt muss die fertig vorbereitete Porchetta nicht mehr werden, allerdings empfiehlt es sich, die Schwarte beim Grillen immer wieder zu übergießen, damit sie schön knusprig wird.

Sie sind an die Witterung und Bedingungen ihrer natürlichen Umgebung angepasst und daher besonders für extensive Freilandhaltung und die biologische Landwirtschaft geeignet.
Sie sind robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, was den Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten überflüssig macht.
Die traditionelle Fütterung mit Heu und Grünfutter wirkt sich positiv auf Geschmack und Konsistenz des Fleisches aus.
Die langsame Aufzucht von spätreifen Rassen wie dem Turopolje Schwein fördert die Bildung von festem Fett und vollem Geschmack.
Alte Haustierrassen sind ein Kulturgut, das es ähnlich wie Denkmäler und Kunstwerke zu schützen gilt.
WIE WIRKT SICH DIE SCHLACHTUNG AUF DIE FLEISCHQUALITÄT AUS?
„Die Wertschätzung gegenüber dem Tier als Lebewesen ist sowohl in der Haltung als auch bei der Schlachtung von größter Bedeutung und Garantie für ein hochwertiges Lebensmittel“, weiß Bio-Fleischermeister Roman Schober. Denn neben Rasse, Futter und Auslauf hat auch die Art der Schlachtung Einfluss auf das Endprodukt.
Dabei gilt: je geringer der Stress, desto höher die Fleischqualität. Wird das Tier vor dem Schlachtvorgang Stress ausgesetzt, ist ein hoher pH-Wert die Folge. Das Fleisch wird dunkel und fest, verliert beim Erhitzen sehr viel Wasser und bleibt entsprechend trocken.
Bei der Bio-Fleischerei Schober stammen die Tiere von Bio-Bauern aus der näheren Umgebung, sie müssen keine langen Transportwege über sich ergehen lassen und verbringen die Nacht vor dem Schlachttag in offenen Holzställen am Betriebsgelände. Das Ergebnis: Biologische Fleisch- und Wurstwaren von höchster Qualität.

Wann haben Austern Saison?

Da sie heute meist in Aquakulturen gezüchtet werden, sind Austern das ganze Jahr über verfügbar. Die alte Regel, die besagt, dass Austern nur in Monaten mit einem „R“ im Namen konsumiert werden sollen, hat inzwischen ihre Berechtigung verloren. Sie stammt aus einer Zeit ohne verlässliche Kühlmöglichkeiten, weshalb Austern in den warmen Monaten von Mai bis August häufig verdarben. Um den Druck auf die regelrecht geplünderten wilden Austernbestände in Frankreich zu reduzieren, wurde im 18. Jahrhundert eine über die Sommermonate geltende Schonzeit eingeführt. Diese ist heute aber längst nicht mehr in Kraft. Dem ganzjährigen Austerngenuss steht also nichts mehr im Weg.

Sie sind an die Witterung und Bedingungen ihrer natürlichen Umgebung angepasst und daher besonders für extensive Freilandhaltung und die biologische Landwirtschaft geeignet.
Sie sind robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, was den Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten überflüssig macht.
Die traditionelle Fütterung mit Heu und Grünfutter wirkt sich positiv auf Geschmack und Konsistenz des Fleisches aus.
Die langsame Aufzucht von spätreifen Rassen wie dem Turopolje Schwein fördert die Bildung von festem Fett und vollem Geschmack.
Alte Haustierrassen sind ein Kulturgut, das es ähnlich wie Denkmäler und Kunstwerke zu schützen gilt.
WIE WIRKT SICH DIE SCHLACHTUNG AUF DIE FLEISCHQUALITÄT AUS?
„Die Wertschätzung gegenüber dem Tier als Lebewesen ist sowohl in der Haltung als auch bei der Schlachtung von größter Bedeutung und Garantie für ein hochwertiges Lebensmittel“, weiß Bio-Fleischermeister Roman Schober. Denn neben Rasse, Futter und Auslauf hat auch die Art der Schlachtung Einfluss auf das Endprodukt.
Dabei gilt: je geringer der Stress, desto höher die Fleischqualität. Wird das Tier vor dem Schlachtvorgang Stress ausgesetzt, ist ein hoher pH-Wert die Folge. Das Fleisch wird dunkel und fest, verliert beim Erhitzen sehr viel Wasser und bleibt entsprechend trocken.
Bei der Bio-Fleischerei Schober stammen die Tiere von Bio-Bauern aus der näheren Umgebung, sie müssen keine langen Transportwege über sich ergehen lassen und verbringen die Nacht vor dem Schlachttag in offenen Holzställen am Betriebsgelände. Das Ergebnis: Biologische Fleisch- und Wurstwaren von höchster Qualität.

Was ist der Unterschied zwischen Fleisch vom Milchkitz und Kitzfleisch im Allgemeinen?

Mit zunehmendem Alter der Ziegen verändern sich der Geschmack und die Konsistenz des Fleisches. Ein Milchkitz wird im Alter von ca. 6-10 Wochen geschlachtet und liefert damit besonders zartes Fleisch mit einem feinen, milden Geschmack. Je älter die Tiere werden, desto zäher ihr Fleisch. Ab einem Schlachtalter von 3 Monaten ist von Kitzfleisch die Rede, ab 6 Monaten von Jungziegenfleisch. Das delikate Fleisch der jungen männlichen Milchkitze vom Biohof Lechner in Walterschlag wird von Roman Schober nur wenige Tage lang gereift.

Was mache ich mit dem fetten Rückenspeck?

Der Rückenspeck vom Bio-Schwein besteht im Gegensatz zu Specksorten wie dem durchwachsenen Bauchspeck oder magerem Karree- und Schulterspeck aus reinem Fettgewebe. Dadurch eignet er sich ideal zum Spicken von Braten und Rollbraten, zum Umwickeln von mageren Fleischstücken wie dem Lungenbraten oder auch zur Herstellung von Wurst.

Wie löse ich einen Loja Portuguez-Gutschein ein?

Um Ihren Loja Portuguez-Gutschein einzulösen, erledigen Sie Ihren Einkauf wie gewohnt auf Loja Portuguez.at und legen Sie die gewünschten Produkte in den Warenkorb. Wenn Sie anschließend auf den Warenkorb klicken, wird Ihnen unter der Bestellübersicht ein Feld mit „Gutschein einlösen“ angezeigt. Geben Sie dort bitte Ihren Gutscheincode ein und klicken Sie auf „Gutschein einlösen“. Der Wert Ihres Gutscheins wird vom Warenwert Ihres Einkaufs abgezogen.

Gibt es bei Loja Portuguez Tiernahrung für Hunde und Katzen?

Tierbesitzer finden in unserem Webshop Kopffleisch und Abschnitte vom Bio-Schwein und vom Bio-Rind, die sich als Futter für Hunde und Katzen eignen. Geben Sie einfach „Tiernahrung“ im Suchfeld ein und Sie bekommen die entsprechenden Produkte angezeigt.

Was passiert bei Loja Portuguez mit den Gockeln?

Hier gilt es Legehennen nicht mit dem Geflügel in der Fleischproduktion zu verwechseln. In der Legehennenhaltung werden männliche Küken meist aussortiert, da sie keine Eier legen. Bei uns, sprich in der Fleischproduktion, wird zwischen beiden kein Unterschied gemacht. Die Gockel werden genauso wie die Hennen aufgezogen, gemästet und geschlachtet. Dazu noch eine Information am Rande: Am Markt existieren sogenannte Zweinutzungsrassen für Eier und Fleisch im Grunde nicht, da diese Form der Haltung die Kosten für den Konsumenten sprengen würde.

Was passiert bei Loja Portuguez mit den Gockeln?

Der Schimmel ist unbedenklich! Er entsteht durch die Restfeuchte im Produkt und durch Temperaturschwankungen. Man kann ihn leicht abwaschen und dann die Würstel wieder trocken bzw. abbürsten. Nehmen Sie die Ware bei längerer Lagerung aus der Verpackung und lassen Sie sie trocknen.

Warum sind Fleischstücke nicht immer gleich?

Fleisch ist nicht nur ein Naturprodukt, es stammt außerdem von einem Lebewesen, das sich bis zur Schlachtung bewegt und gefressen hat. Deshalb gehen auch aus einer ähnlichen Aufzucht mit derselben Fütterung zweier Tiere nicht zwei einheitliche Endprodukte hervor. Das trifft insbesondere auf extensive Freilandhaltung zu, bei der jedem Tier Auslauf zur Verfügung steht. Dieser Tatsache haben wir es auch zu verdanken, dass wir bei jedem Stück Fleisch aus artgerechter, ökologischer Freilandhaltung verschiedene Geschmacksnuancen herausschmecken können. Neben Alter und Geschlecht eines Tieres wirkt sich auch die Reifedauer auf das Fleisch aus. Dass sich einzelne Stücke des gleichen Teils in Optik und Textur unterscheiden ist im wahrsten Sinne des Wortes ganz natürlich und macht den wahren Fleischgenuss aus.

Wie läuft bei Loja Portuguez die stressfreie Schlachtung ab?

Im Familienbetrieb Schober wird selbstgeschlachtet und besonderer Wert auf einen schnellen Tötungsvorgang mit möglichst geringem Stress für die Tiere gelegt, da sich dies auch auf die Fleischqualität auswirkt.

Die Betäubung der Schweine erfolgt elektrisch – „die wahrscheinlich bessere Variante, wenn dabei ruhig und konzentriert gearbeitet wird. Ich bin kein Freund der CO2-Betäubung“, erklärt Bio-Fleischermeister Roman Schober.

Die Rinder werden mit dem Bolzenschuss Apparat betäubt. Ebenso wichtig wie eine stressfreie Betäubung ist der Umgang mit den Tieren davor. Diese kommen bereits einen Tag davor zum Familienbetrieb Schober, können sich dort im Stall ausruhen und werden einzeln zur Betäubung getrieben (Einzeleintrieb).

Wieso ist die oberste Schicht vom Leberaufstrich andersfarbig?

Bei Erhitzung reagiert der rote Muskelfarbstoff mit Sauerstoff und verändert sich zu einem Grauton. Dieser Vorgang ließe sich zwar mit chemischen Zusatzstoffen unterbinden, Bio-Fleischermeister Roman Schober verzichtet aber auf solche Zusatzstoffe, weshalb sich die oberste Schicht vom restlichen Leberaufstrich optisch unterscheiden kann. Dieser Unterschied ist völlig normal und unbedenklich.

Wozu wird Fleisch gepökelt und wie viel Pökelsalz enthalten Loja Portuguez-Produkte?

Das Pöklen von Fleisch ist ein seit der Antike bekanntes Verfahren, das zur Konservierung und zum Umröten von Fleischwaren angewandt wird. Dabei wird Fleisch mit Pökelsalz (meist eine Mischung aus Kochsalz und Nitrit) behandelt, welches dem Fleisch Feuchtigkeit entzieht, die Bakterienvermehrung reduziert und es dadurch haltbarer macht. Wenn sich der rote Blutfarbstoff Hämoglobin mit dem Nitrit verbindet, macht ihn das gegenüber Hitze und Sauerstoff unempfindlich und das Fleisch behält seine rote Farbe, weshalb dieser Vorgang auch als Umröten bezeichnet wird.

Bio-Fleischer Roman Schober hat bisher anstelle von Pökelsalz Kombuchaextrakt verwendet, welches aufgrund des geringen natürlichen Nitrit-Gehalts von Gemüse dieselbe Wirkung erzielte. Ein neues Gesetz verbietet bedauerlicherweise jegliche Ersatzprodukte zur Konservierung und Umrötung von Fleischerzeugnissen, weshalb für die Umrötung der gereiften Loja Portuguez Schinken- und Wurstwaren neuerdings Nitritpökelsalz verwendet werden muss. Wir sind bemüht bald eine andere Lösung zu finden und bis dahin die verwendete Menge möglichst gering zu halten: 1 kg Pökelsalz enthält 0,6% Nitrit, für die Umrötung genügt jedoch die Hälfte davon.

Übliche Pökelung: 20g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0,07g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt (0,12g abzüglich des bei der Umrötung abgebauten Nitrits)

Loja Portuguez Pökelung: 10g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt

Warum schwimmt auf den Saucen und Fonds ein Fettfilm?

Beim Erkalten nach dem Kochen setzt sich bei Fonds und Saucen an der Oberfläche ein Fettfilm ab. Einen Teil davon haben wir bewusst in den Produkten belassen, da Fett als Geschmacksträger für den Geschmack unserer hochwertigen Saucen und Fonds unerlässlich ist. Beim Erwärmen mischt sich das abgesetzte Fett wieder mit der restlichen Flüssigkeit und verleiht Ihren Gerichten ein herrliches Aroma.

Bio-Fleischer Roman Schober hat bisher anstelle von Pökelsalz Kombuchaextrakt verwendet, welches aufgrund des geringen natürlichen Nitrit-Gehalts von Gemüse dieselbe Wirkung erzielte. Ein neues Gesetz verbietet bedauerlicherweise jegliche Ersatzprodukte zur Konservierung und Umrötung von Fleischerzeugnissen, weshalb für die Umrötung der gereiften Loja Portuguez Schinken- und Wurstwaren neuerdings Nitritpökelsalz verwendet werden muss. Wir sind bemüht bald eine andere Lösung zu finden und bis dahin die verwendete Menge möglichst gering zu halten: 1 kg Pökelsalz enthält 0,6% Nitrit, für die Umrötung genügt jedoch die Hälfte davon.

Übliche Pökelung: 20g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0,07g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt (0,12g abzüglich des bei der Umrötung abgebauten Nitrits)

Loja Portuguez Pökelung: 10g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt

Enthalten Loja Portuguez-Produkte Gluten?

Alle Produkte von Loja Portuguez sind glutenfrei. Während Frischfleisch und Schinken generell frei von Gluten sind, ist beim Kauf von Wurstwaren wegen dem möglichen Zusatz von glutenhaltigen Gewürzmischungen Vorsicht geboten. Roman Schober verwendet für seine Würste und Aufstriche ausschließlich Bio-Gewürze und -Kräuter, die von Natur aus glutenfrei sind.

Bio-Fleischer Roman Schober hat bisher anstelle von Pökelsalz Kombuchaextrakt verwendet, welches aufgrund des geringen natürlichen Nitrit-Gehalts von Gemüse dieselbe Wirkung erzielte. Ein neues Gesetz verbietet bedauerlicherweise jegliche Ersatzprodukte zur Konservierung und Umrötung von Fleischerzeugnissen, weshalb für die Umrötung der gereiften Loja Portuguez Schinken- und Wurstwaren neuerdings Nitritpökelsalz verwendet werden muss. Wir sind bemüht bald eine andere Lösung zu finden und bis dahin die verwendete Menge möglichst gering zu halten: 1 kg Pökelsalz enthält 0,6% Nitrit, für die Umrötung genügt jedoch die Hälfte davon.

Übliche Pökelung: 20g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0,07g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt (0,12g abzüglich des bei der Umrötung abgebauten Nitrits)

Loja Portuguez Pökelung: 10g Pökelsalz pro kg Fleisch -> ca. 0g Nitrit-Restmenge pro kg fertiges Produkt

Warum enthalten Wurst- und Speckwaren von Loja Portuguez Zucker?

Da Bio-Fleischermeister Roman Schober keinerlei chemische Zutaten wie Phosphat oder Citrat verwendet, ist zur pH-Wert Absenkung das Zugeben von Zucker notwendig – auf ein Kilo Fleisch kommen 2 Gramm Zucker. Dieser wird im Zuge der pH-Wert Absenkung zur Gänze abgebaut.

Sind die Trockenfrüchte im Loja Portuguez-Angebot geschwefelt?

Die Sultaninen und Korinthen unseres Partners Stavros sind ungeschwefelt und werden unter Schutzatmosphäre verpackt. Bei den getrockneten Feigen ist dieses Verfahren ohne Qualitätseinbußen nicht anwendbar, weshalb Schwefeldioxid eingesetzt wird, um das Wachstum von Mikroorganismen, Pilzen und Bakterien zu unterbinden. Nach weiterer fünftägiger Trocknung im Luftstrom können die Feigen Spuren von Sulfit enthalten. Diese lassen sich durch kurzes Waschen der Früchte unter kaltem Wasser vor dem Verzehr entfernen.

SONSTIGES

Warum wird zu Ostern Schinken im Brotteig gebacken?

Im knusprigen Brotmantel gebacken bleibt der Schinken besonders lange saftig. Seinen Ursprung hat das Gericht in der Böhmischen Küche, heute ist der Schinken im Brotteig aber in ganz Österreich, Deutschland und über die Grenzen hinaus ein beliebter Osterschmaus für die ganze Familie.

Warum gibt es zu Ostern Geselchtes?

Neben Schinken und Selchroller sind Selchwürstel und Krainer in vielen Bundesländern Stammgäste bei der Osterjause. Sie kommen als Stärkung nach der 40-tägigen Fastenzeit gerade recht. Die Praktik des Salzens und Räucherns war bereits im Altertum gebräuchlich. Weil in früheren Zeiten nur unzureichende Kühlmöglichkeiten gegeben waren, wurde im Spätherbst und in den Wintermonaten geschlachtet und der Jahresbedarf an Fleisch durch Selchen haltbar gemacht. Am Ostersonntag bot sich nach der Fastenzeit die erste Gelegenheit, die meist mit Buchenholz geselchten und in der Auferstehungsmesse geweihten Fleischwaren zu verspeisen, wie wir es auch heute noch mit Genuss tun.

Warum schwankt die Verfügbarkeit von Bio-Spargel?

Das Wachstum des zarten Stangengemüses hängt stark von der Temperatur hab. Frostnächte und Wetterkapriolen zu Beginn der diesjährigen Spargelsaison haben dazu geführt, dass sich die Spargelernte in Niederösterreich um rund zwei Wochen verzögert. Das gilt auch für den Marchfelder Bio-Spargel unseres Partners Markus Brandenstein. Derzeit können nur kleine Mengen von weißem Bio-Spargel ausgeliefert werden, die Haupternte und der grüne Spargel lassen noch auf sich warten. Wir entschuldigen uns für die schlechte Planbarkeit und freuen uns, Sie so bald wie möglich und die restliche Spargelsaison bis Ende Juni mit Bio-Spargel beliefern zu können.

Warum essen wir zu Ostern eigentlich Lamm?

Neben dem Osterschinken kommt zum Osterfest vor allem eines auf den Tisch: Lamm. Aber weshalb eigentlich? Das Lamm ist das klassische Opfertier im Alten Testament. Es gilt als Zeichen des Lebens und steht im Christentum für die Unschuld Jesus. Die Juden schlachteten zum Gedenken an Gott zum Pessachfest ein Lamm. Dieser Brauch wurde von den Christen übernommen, die Lammfleisch unter den Kirchenaltar legten, wo es geweiht und anschließend am Auferstehungstag als erste Speise verzehrt wurde. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts blieb der Lammbraten fixer Bestandteil der österlichen Festtafel. Später wurde es Brauch, Hasen oder Fasane statt Lamm aufzutragen und es fanden Hasenjagden statt, die bis zum Karfreitag beendet sein mussten. In unserem heutigen Osterbrauchtum ist das Lamm in erster Linie beim Osterfrühstück am Gründonnerstag in Form von gebackenen süßen Osterlämmern aus Biskuitteig präsent. Im griechisch-orthodoxen Christentum spielt Lammfleisch zu Ostern auch heute noch eine wichtige Rolle.

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